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DARKENER - Der erste Auftrag (3421) von Holger M. Pohl Homepage des Authors

Im Jahr 5109 Föderationsstandardzeit (FSZ), also dem Jahr 2303 Erdstandardzeit (ESZ), wurde der
Planet Erde - auch Terra oder Sol III genannt - Mitglied in der Föderation Alliierter Planeten, kurz
FAP.
Innerhalb der Föderation hatten sich natürlich zu dieser Zeit bereits viele Strukturen gefestigt; viele
Institutionen, Behörden und Einrichtungen sich längst etabliert.
Dazu gehörten natürlich auch die drei Geheimdienste: der Föderationsnachrichtendienst FND, der
dem Flottenoberkommando auf GALKIN untersteht; der Geheimdienst der Alliierten Planeten,
GeDAP, der dem Föderationsrat auf CENTRALON untersteht. Und schließlich der Wissenschaftliche
Geheimdienst der Alliierten Planeten, WiGAP, der dem Wissenschaftsrat von AMELONG unterstellt
ist.

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eingesendet von Manuel Stey am 07.01.2007 Homepage des Einsenders Mail-Adresse des Einsenders

Der alte Ritter (834) von Theodor Karl Klein Homepage des Authors Mail-Adresse des Authors

Einst lebte ein alter Ritter in einem noch älteren Dorf. Seine kleine Burg stand am Rande des Ortes auf einem kleinen Hügel. Die verfallenen Mauern wurden von kahlen Sträuchern und alten Bäumen umgeben, die ihre langen Schatten in den Burghof warfen.

Dieser war von Löchern zersetzt, Unkraut wucherte. Der Geruch von Alter und Tod lag in der Luft. Gegen Süden erhob sich ein kleiner Turm, dessen Zinnen sich schon vor urdenklichen Zeiten aufgelöst hatten. Eine zerfledderte Fahne mit dem Zeichen des Ritters flatterte träge im Wind.

Es war still im Burghof. Die Stille wurde durchbrochen, als sich das große, eicherne Portal im Haupthaus öffnete. Die verrosteten Angeln knarrten, das Holz stöhnte. Staub wallte auf. Heraus trat eine Gestalt, gekleidet in einen alten, stumpf glänzenden Panzer. Die Gelenke klapperten und einige Panzerplatten lösten sich von der Brust und schepperten auf den Boden. Das Visier war hochgeklappt. Ein hageres, zerfurchtes Gesicht wurde sichtbar. Unter buschigen Augenbrauen glänzten im Gegensatz zum äußeren Erscheinen des Ritters zwei frische, wache Augen. Sie musterten die Umgebung aufmerksam und nicht mit der üblichen Gleichmütigkeit.

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eingesendet von Manuel Stey am 16.04.2006 Homepage des Einsenders Mail-Adresse des Einsenders

Der Mutant (1307) von Theodor Karl Klein Homepage des Authors Mail-Adresse des Authors

Sie jagten ihn. Schon seit Stunden, Er war durch die Stadt geflüchtet, hatte sich in Müllhaufen verborgen, in Straßengräben versteckt. Er war verdreckt. Er stank.

Es regnete. Das nasse Haar klebte ihm am Kopf. Das Wasser lief ihm den Körper hinunter. Sein Anzug war durchweicht. Er fröstelte. Sein Atem ging stoßweise. Oft glaubte er, er könne nicht weiter. Seine Beine schmerzten. In seiner Seite stach und in seinem Herzen pochte es.

Immer wieder warf er wilde Blicke um sich.

Es war Nacht. Er sah nichts. Nur Schatten. Doch er wusste auch so, wo seine Feinde lauerten. Denn er spürte sie. Er kannte ihre Gedanken. Er kannte jeden ihrer Schritte, den sie unternahmen, um ihn zu stellen.

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eingesendet von Manuel Stey am 16.04.2006 Homepage des Einsenders Mail-Adresse des Einsenders

Die Verdammten aus dem Ghetto (517) von Theodor Karl Klein Homepage des Authors Mail-Adresse des Authors

Der Dealer war wieder gegangen und die fünf jungen Leu­te rauchten die soeben erstandenen Lansker-Joints, für die man horrende Preise zahlen musste. Doch ‑ für Träume zahlte man alles.

Ric gab den Glimmstängel an den blassäugigen Market weiter, der gierig inhalierte. Ric betrachtete ihn sonderbar.

"Ich kann schon lange nicht mehr träumen," sagte er....

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eingesendet von Manuel Stey am 16.04.2006 Homepage des Einsenders Mail-Adresse des Einsenders

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Holst Du mir Zigaretten? (608) von Theodor Karl Klein Homepage des Authors Mail-Adresse des Authors

„Holst du mir Zigaretten?“

Paul wollte es sich gerade in seinem Fernsehsessel bequem machen. Er blickte böse auf Jenni, seine Angetraute, die lässig auf der Couch herumlungerte. Er schnaufte ungehalten.

„Stell dich doch nicht so an, Schatz. Und schau nicht wie der Schnauzer von Hallers nebenan! Also, sei so lieb und hol mir die Glimmstängel!“

„Das ist doch alles Kacke!“, entfuhr es ihm. Eigentlich sollte er sich einfach hinsetzen, doch, das machte er im Grunde nie. Würde er sitzen bleiben, würde Jenni den ganzen Abend nörgeln und einen auf beleidigt machen....

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eingesendet von Manuel Stey am 16.04.2006 Homepage des Einsenders Mail-Adresse des Einsenders

Kämpfer der Sternenflotte (958) von Theodor Karl Klein Homepage des Authors Mail-Adresse des Authors

Sternenzeit 9.1123.58

Wir schreiben das Jahr 195 NGI (Nach Gründung des Imperiums). Die Imperialen Flotten der Menschheit stoßen nach Andromeda vor, nachdem sie die Milchstraße unterjocht haben und vernichten Gegner für Gegner. Zahlreiche Planeten verglühen im Strahlenfeuer der Todeskreuzer. Abermilliarden Lebewesen sterben.

Das Imperium der Menschheit dehnt sich aus und gewährt den Fremdvölkern keine Gnade. Wer überlebt wird versklavt. Der Mensch ist der Herr. Die Menschheit ist die Herrenrasse.

Niemand kann ihr widerstehen...

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eingesendet von Manuel Stey am 16.04.2006 Homepage des Einsenders Mail-Adresse des Einsenders

Oh Bruno (903) von Theodor Karl Klein Homepage des Authors Mail-Adresse des Authors

Der Antrieb bockte wieder einmal.

Joe, der Commander und auf Nachtwache, wurde aus dem Pilotensessel geworfen.

"Shit!" knurrte er, nachdem er seine Zähne aus der Polsterung des Co-Pilotensessels gelöst hatte.

"Shit! Da kommt`s mir hoch!" Er spuckte aus und torkelte zu seinem Sitz zurück.

Die Schlingerbewegungen des Raumschiffs hörten auf. Auf den Bildschirmen der Außenortung zeigte sich weiterhin ewiges Schwarz, durchsetzt von leuchtenden Punkten: Den Sternen des Alls.

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eingesendet von Manuel Stey am 16.04.2006 Homepage des Einsenders Mail-Adresse des Einsenders

Raum im Nichts (982) von Theodor Karl Klein Homepage des Authors Mail-Adresse des Authors

Es sollte der letzte Versuch werden.

Wiederrum schloss man Mary in dem thronartigen Stuhl ein, schnallte sie an, bedeckte ihren Kopf mit einer mit zahllosen Elektroden bespickten Haube, wovon Drähte zu den vielen Geräten liefen, die um den Stuhl Mary gruppiert waren. Diese Geräte fertigten Elektro-Enzephalogramme und Elektrokardiogramme an, maßen Atmung, Herzschlag, registrierten Muskeltätigkeit und zeichneten sogar die Bewegungen der Augen auf.

Die technischen Assistenten beendeten die schon so oft ausgeführte Arbeit und verließen den Testraum durch diePanzertür. Sie wurde elektronisch hinter ihnen geschlossen. Harry beobachtete dies alles durch die große Panzerplastscheibe, die den Prüf- vom Testraum trennte. Für ihn begannen wieder die Stunden der Angst. Dies war nun schon der sechste Versuch des Instituts für Parawissenschaften mit Mary in den letzten drei Tagen.

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eingesendet von Manuel Stey am 16.04.2006 Homepage des Einsenders Mail-Adresse des Einsenders

Rekruten für Terra (677) von Theodor Karl Klein Homepage des Authors Mail-Adresse des Authors

Man hätte meinen können, auf Laslop liefe ein normaler Alltag ab. Dies traf aber nicht auf 64 junge Frauen und Männer zu, die sich im ‚Haus der Ewigen Flamme’ versammelt hatten.
Für sie war heute ein besonderer Tag.
Sie erhoben sich, als sich die Tür öffnete und Mark Moryn, der Leiter dieses Hauses und zwei grauuniformierte Männer der 'Roten Garde' eintraten. Es herrschte Schweigen.
Mark Moryns kalte Augen musterten die Anwesenden. Nach einige Sekunden sagte er:„Gruß der Ewigen Flamme!“
Dabei hob er den linken Arm und ballte die Hand zur Faust.
„Gruß der Ewigen Flamme!“ schrieen die jungen Leute und hoben ebenfalls die linken Arme.
„Setzen! – Genossen! Heute ist ein Tag von historischer Bedeutung in eurem Leben auf Laslop. Eine Botschaft kam von Terra, unserer Heimat des Lichtes. Die Partei braucht euch, Söhne und Töchter von Laslop. Ihr seid die besten eures Jahrganges. Sie hat euch deshalb gerufen, damit ihr ihr dienen dürft, zum Ruhme der Flamme. Schon in drei Tagen werdet ihr Laslop verlassen und in einem Sternenkreuzer in Richtung Terra fliegen, als Rekruten der ‚Roten Garde’. So folgt dem Wunsch der Partei nach. Meldet euch freiwillig, um der Menschheit zu dienen. Geht nach Hause, verabschiedet euch von euren Erzeugern, packt nur das Nötigste und seid morgen früh wieder hier im ‘Haus der Ewigen Flamme’.“
Der Direktor schwieg und lächelte in die Runde.

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eingesendet von Manuel Stey am 16.04.2006 Homepage des Einsenders Mail-Adresse des Einsenders

Eden2610 (1986) von Rüdiger Janson Homepage des Authors Mail-Adresse des Authors

Die Geschichte beginnt im Jahr 1993. Der Student Peter Müller lernt einen Mann kennen, der ihn auf eine sonderbare Weise fasziniert. Peter Müller weiß nicht, dass der sechzigjährige Mann, sein eigener Sohn ist, der aus der Zukunft in das Jahr 1993 zurück gekommen ist, um den Ablauf der Geschichte geringfügig, aber entscheidend, zu verändern. Zwischen den Beiden entwickelt sich ein interessantes Gespräch über die Zukunft.

Zwölf Jahre später erkrankt Peter so sehr, dass seine einzige Hoffnung in der Zukunft liegt. Er ist einer von vielen die sich einfrieren lassen. Niemand weiß was wirklich mit ihnen geschieht. Niemand kann sagen ob sie je wieder aufgeweckt werden. Aber alle hoffen auf ein Paradies.

Die Eingefrorenen überbrücken eine lange Zeit. Viele von ihnen können nie wieder aufgetaut werden. Sie wurden auf falsche Weise eingefroren. Aber 40000 Menschen überleben 600 Jahre Tiefschlaf.

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eingesendet von Manuel Stey am 12.11.2005 Homepage des Einsenders Mail-Adresse des Einsenders

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